Nein zum „Nordischen Modell“!

Einvernehmlicher Kauf sexueller Dienstleistungen unter Erwachsenen muss straffrei bleiben!

Nur weil Menschen sexuelle Dienste in Anspruch nehmen, werden sie nicht zu skrupellosen Kriminellen!

Das „Nordische Modell“ schützt Sexarbeitende nicht, im Gegenteil: Es drängt sie nur ins Verborgene und liefert sie damit tendenziell schutzlos kriminellen Strukturen aus.

Wir sind keine „Täter“, sondern achten beim Sexkauf stets auf Respekt und folgende Maximen:

Wir begegnen Sexarbeitenden auf Augenhöhe.

Wir gehen nie über den Umfang einvernehmlich vereinbarter Dienstleistungen hinaus.

Wir respektieren alle individuellen Tabus von Sexarbeitenden.

Wir halten Hygienestandards und gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen ein.

Wir lehnen jegliche Form von Zuhälterei und Zwangsprostitution entschieden ab.

Unsere Vorschläge anstelle eines „Nordischen Modells“:

Prostitution als legalen Beruf erhalten!

Stigmatisierung von Sexarbeitenden beseitigen!

Objektive Missstände, wo immer nötig, unter Einbeziehung der Berufsverbände wirksam und nachhaltig bekämpfen!

Unabhängige Beratung für Probleme im Job und für Ausstiegswillige stärker fördern!

Bestehende Gesetze ausschöpfen, um gegen Zwang, Gewalt und Ausbeutung auf nationaler und internationaler Ebene rigoros vorzugehen!