Das Nordische Modell in Schweden – Moralpolitik statt Schutz für Sexarbeitende

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Die Dissertation zeichnet Schwedens 1999 eingeführtes Sexkaufverbot vor allem über seine Wirkungen und Widersprüche im Recht selbst, im politischen Diskurs, in der praktischen Umsetzung und im Alltag von Sexarbeiterinnen und -arbeitern nach. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass das schwedische Sexkaufverbot weniger von einer evidenzbasierten Schutzlogik als von einer moralpolitischen Grenzziehung profitiert – mit realen Kosten für diejenigen, deren Leben es reguliert

Wie das Nordische Modell den vulnerabelsten Sexarbeitenden schadet – Erfahrungen aus Kanada

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Die Studie untersucht die Erfahrungen von trans und nicht-binären Sexarbeitenden mit dem Rechtssystem in Kanada im Kontext des dort 2014 eingeführten PCEPA (Nordisches Modell). Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die Gesetzgebung ihre erklärten Ziele – Schutz der Sexarbeitenden und besseren Zugang zur Justiz – verfehlen und die Probleme insbesondere für marginalisierte Gruppen, wie z. B. indigene Personen, verschärft haben.

Entkriminalisierung vs. Nordisches Modell – Ein Unterschied wie Tag und Nacht

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Die Studie vergleicht die Situation von Sexarbeitenden in Kanada (Nordisches Modell) und Neuseeland (Entkriminalisierung) unter dem Aspekt des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit. Die Autoren zeigen, wie Stigmatisierung und Kriminalisierung von Sexarbeit (inkl. des Nordischen Modells) den Zugang zu Gesundheitsversorgung und sicheren Arbeitsbedingungen für Sexarbeitende erschweren.

15 Jahre Nordisches Modell in Schweden – Das war kein Grund zum Feiern

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Die Studie beschäftigt sich mit der schwedischen Gesetzgebung zum Kauf sexueller Dienstleistungen („sexköpslagen“) und deren Auswirkungen auf die Dynamik der Prostitution sowie auf das Leben von Sexarbeiterinnen in Schweden.