Mehr als 10 Jahre Forschung zeigen: Kriminalisierung gefährdet die Gesundheit von Sexarbeitenden

  • Lesedauer:7 min Lesezeit

Die Metaanalyse befasst sich mit der Prävention von sexuell und durch Blutkontakt übertragbaren Infektionskrankheiten bei Sexarbeitenden. Die Autoren zeigen, wie strukturelle Faktoren (u. a. Gewalterfahrungen, Stigmatisierung, Kriminalisierung) zu einem erhöhten Infektionsrisiko führen. Zentrale Empfehlungen der Studie sind die Abschaffung repressiver Gesetze bzw. die Entkriminalisierung von Sexarbeit, Kampagnen zur Entstigmatisierung von Sexarbeit sowie die Einbeziehung von Sexarbeitenden bei der Gestaltung von Interventionsstrategien.

Die verschiedenen Gesetzesmodelle zur Regulierung von Sexarbeit und ihre Folgen – Eine Metaanalyse

  • Lesedauer:6 min Lesezeit

Die Studie analysiert die Auswirkungen von Gesetzgebung und Polizeipraktiken auf die Sicherheit, Gesundheit und den Zugang zu Dienstleistungen für Sexarbeitende. Die Autoren führen eine umfassende systematische Überprüfung und Metaanalyse durch, um den Zusammenhang zwischen repressiven Sexarbeitsgesetzen und gesundheitlichen sowie sozialen Konsequenzen für die Betroffenen zu untersuchen.

Menschenrechtsverletzungen gegenüber Sexarbeitenden – Über 800 Studien und eine eindeutige Positionierung gegen das Nordische Modell

  • Lesedauer:8 min Lesezeit

Die Studie untersucht, wie Menschenrechtsverletzungen die Gesundheit, insbesondere das HIV-Risiko, von Sexarbeiter:innen weltweit beeinflussen. Sie basiert auf der Analyse von über 800 Studien und Berichten, wobei der Fokus auf den sozialen, strukturellen und rechtlichen Bedingungen liegt, die diese vulnerablen Gruppen betreffen.