Mehr als 10 Jahre Forschung zeigen: Kriminalisierung gefährdet die Gesundheit von Sexarbeitenden
Die Metaanalyse befasst sich mit der Prävention von sexuell und durch Blutkontakt übertragbaren Infektionskrankheiten bei Sexarbeitenden. Die Autoren zeigen, wie strukturelle Faktoren (u. a. Gewalterfahrungen, Stigmatisierung, Kriminalisierung) zu einem erhöhten Infektionsrisiko führen. Zentrale Empfehlungen der Studie sind die Abschaffung repressiver Gesetze bzw. die Entkriminalisierung von Sexarbeit, Kampagnen zur Entstigmatisierung von Sexarbeit sowie die Einbeziehung von Sexarbeitenden bei der Gestaltung von Interventionsstrategien.
