Das Nordische Modell in Schweden – Moralpolitik statt Schutz für Sexarbeitende

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Die Dissertation zeichnet Schwedens 1999 eingeführtes Sexkaufverbot vor allem über seine Wirkungen und Widersprüche im Recht selbst, im politischen Diskurs, in der praktischen Umsetzung und im Alltag von Sexarbeiterinnen und -arbeitern nach. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass das schwedische Sexkaufverbot weniger von einer evidenzbasierten Schutzlogik als von einer moralpolitischen Grenzziehung profitiert – mit realen Kosten für diejenigen, deren Leben es reguliert

Entkriminalisierung vs. Nordisches Modell – Ein Unterschied wie Tag und Nacht

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Die Studie vergleicht die Situation von Sexarbeitenden in Kanada (Nordisches Modell) und Neuseeland (Entkriminalisierung) unter dem Aspekt des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit. Die Autoren zeigen, wie Stigmatisierung und Kriminalisierung von Sexarbeit (inkl. des Nordischen Modells) den Zugang zu Gesundheitsversorgung und sicheren Arbeitsbedingungen für Sexarbeitende erschweren.

Wie Kriminalisierung die Menschenrechte von Sexarbeitenden gefährdet – eine globale Analyse

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Die Studie liefert eine umfassende, kritische Analyse der globalen Entwicklungen im Bereich der Prostitutionspolitik, insbesondere der zunehmenden Repression und Kriminalisierung von Sexarbeit. Die Autorin argumentiert anhand zahlreicher empirischer Belege, dass kriminalisierende oder moralisch motivierte Politiken nicht nur ineffektiv sind, sondern grundlegende Menschenrechte und die öffentliche Gesundheit gefährden.

Die verschiedenen Gesetzesmodelle zur Regulierung von Sexarbeit und ihre Folgen – Eine Metaanalyse

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Die Studie analysiert die Auswirkungen von Gesetzgebung und Polizeipraktiken auf die Sicherheit, Gesundheit und den Zugang zu Dienstleistungen für Sexarbeitende. Die Autoren führen eine umfassende systematische Überprüfung und Metaanalyse durch, um den Zusammenhang zwischen repressiven Sexarbeitsgesetzen und gesundheitlichen sowie sozialen Konsequenzen für die Betroffenen zu untersuchen.

Menschenrechtsverletzungen gegenüber Sexarbeitenden – Über 800 Studien und eine eindeutige Positionierung gegen das Nordische Modell

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Die Studie untersucht, wie Menschenrechtsverletzungen die Gesundheit, insbesondere das HIV-Risiko, von Sexarbeiter:innen weltweit beeinflussen. Sie basiert auf der Analyse von über 800 Studien und Berichten, wobei der Fokus auf den sozialen, strukturellen und rechtlichen Bedingungen liegt, die diese vulnerablen Gruppen betreffen.

Warum Kondome als Beweismittel eine schlechte Idee sind…

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Die Studie untersucht die strukturellen Hürden beim Zugang zu Kondomen für Sexarbeiterinnen in Vancouver über einen Zeitraum von acht Jahren. Der Fokus liegt insbesondere auf den Auswirkungen von Polizeipraktiken, Gewalt und der sogenannten "End-Demand"-Kriminalisierung (Sexkaufverbot), die den Kauf sexueller Dienstleistungen kriminalisiert.